
100% Ökologische Einblasdämmung
Von der Natur für die Natur.
Einblasdämmung
Es ist nicht nur ein Pioniergedanke, sondern eine Überzeugung, die uns dazu bewog uns auf diese Dämmtechnik zu spezialisieren. Mit über 15Jahren Erfahrung in diesem Gebiet und stets positivem Feedback der Bauherren, können wir auch Ihnen dieses Dämmverfahren wärmstens bzw. kühlend empfehlen!
Anwendungsbereiche
Der Einbau erfolgt durch speziell dafür ausgerüstete Maschinen der Firma X-Floc aus Renningen, Baden-Württemberg. Der Dämmstoff wird in den Maschinen aufbereitet bzw. aufgelockert und mit Luftdruck in die Schläuche gepumpt. Diese transportieren das Material in die Hohlräume der Bauteile, wo dieses setzungssicher und nach den Verarbeitungsrichtlinien eingebracht wird. Die Bauherren profitieren von einer fugenlosen und komplett bis in die letzte Ritze ausgefüllten Dämmschicht, die frei von Wärmebrücken ist. Der Materialtransport durch die Schläuche, deckt im Vergleich zu herkömmlichen Fasermatten diverse Anwendungsbereiche ab, da zum Beispiel ältere Dächer oft ohne Abdecken der Ziegel oder Abnehmen der vorhandenen Innenverkleidung, nachträglich gedämmt werden können.
Kontaktieren Sie uns gerne. Wir, als Experten freuen uns schon auf einen Beratungstermin, bei dem wir überprüfen, was bei Ihnen möglich ist.
Kälteschutz
Jede Dämmung ist nur so gut wie ihre schwächste Stelle. Darum füllt die Einblasdämmung auch engste Spalten und Ritzen aus. Das ergibt in Summe eine fugenlose, wärmebrückenfreie Dämmmatte. Kompakt, mit hoher Rohdichte und ohne Fugen bedeutet dies keine Luftströmungen im Dämmstoff. Das führt dazu, dass bei Vergleichsmessungen unter realen Bedingungen die Einblasdämmung häufig viel besser abschneidet. Das Projekt „Winddichtheit von Unterdächern 2012“ der Holzforschung Austria hat ergeben: Die Wärmeverluste liegen bei gleicher Fugenausbildung und gleicher Druckdifferenz bei leichter Mineralwolle (ca.10,7 kg/m³) um ca. 100% höher als bei schwerer Mineralwolle (ca. 28,5 kg/m³) und um ca. 200% höher als bei Zellulosedämmung (ca. 52,7 kg/m³).
Sommerlicher Hitzeschutz
Durch die immer wärmer werdenden letzten Jahre hat sich das Thema „sommerlicher Hitzeschutz“ mehr und mehr in den Vordergrund gedrängt. Temperaturen mit weit über 30°C im Dachgeschoß sind keine Seltenheit mehr und für das Kühlen des Gebäudes wird fast doppelt soviel Energie verbraucht, wie für das Heizen. Im Vergleich zur mineralischen Dämmung weist eine Holzfaser- bzw. Zelluloseeinblasdämmung eine 2 bis 3 mal so hohe Dichte, sowie eine 2,5mal bessere Wärmespeicherkapazität und eine sehr geringe Temperaturleitzahl auf. Diese zeigt sich durch die Phasenverschiebung und durch die Temperaturdifferenz auf der Innenseite des Bauteiles.
Ein Beispiel zur Phasenverschiebung im Dach mit verschiedenen Aufbauten: Bei einer Dachfolie und einer 20cm leichten Mineralwolle dauert es ca. 3-4 Stunden bis die Außenhitze nach Innen gelangt, ohne Berücksichtigung der Strahlungshitze der Dachziegel(70-90°C), die sich zusätzlich negativ auswirkt. Bei 20cm Holzfaser-/Zellulosedämmung und einer Holzfaserunterdeckplatte dauert es schon ca.10-12 Stunden. Und genau das erreichen wir mit der Phasenverschiebung. Die Hitze würde erst nachts durch den Dachaufbau dringen. Da aber durch den Sonnenuntergang keine Hitzezufuhr mehr entsteht, kühlt sich die Dämmschicht wieder kontinuierlich ab.
Von Natur aus bessere Schalldämmung
Mit unserer Einblasdämmung bleibt der Lärm draußen (oder drinnen). Zellulose-/Holzfasereinblasdämmungen erreichen bei Zwischenwänden um bis zu 7 dB, und bei Zwischendecken um bis zu 5 dB bessere Schalldämmwerte als herkömmliche Fasermatten. Durch den lückenlosen Einbau und der hohen Materialrohdichte, sind sehr hohe Schalldämmwerte erreichbar, die den Vergleich mit Massivbaukonstruktionen nicht zu scheuen brauchen.
Von Natur aus besserer Brandschutz
Eine Reihe von Brandschutzprüfungen bestätigen die positiven Eigenschaften von ISOCELL-Zellulose im Brandfall. Vergleichende Prüfungen ergeben: „Unbrennbar“ bedeutet nicht tatsächlich „besser im Brandfall“! Die klassifizierten Aufbauten von REI 30 bis REI 90 geben Sicherheit in der Planung. Mit der EN-Klassifizierung B-s2-d0 erreicht Isocell-Zellulose die bestmögliche Bewertung für brennbare Baustoffe. In einer Untersuchung des IBS Linz* wurde nachgewiesen, dass bei einer 30cm dicken Zelluloseschicht der darunterliegende Bauteil 90 Minuten vor Hitze geschützt bleibt. Quelle: IBS Aktenzeichen 11092607a 2012
Von Natur aus bessere Feuchtigkeitsregulierung
Holzfaser/Zellulose wirkt feuchtigkeitsregulierend. Sie ist nicht nur sehr wasserdampfdurchlässig, sie kann auch Feuchtigkeit in der Faser transportieren. Dieses Kunststück vollbringt sie, ohne dabei ihre Dämmeigenschaften zu verlieren. Feuchtigkeitstransport im Bauteil funktioniert durch Diffusion, also von warm nach kalt. Erreicht die Lufttemperatur den Taupunkt, entsteht Kondensat. Zellulose hat eine kapillare Leitfähigkeit, das bedeutet, sie saugt entstehende Feuchtigkeit auf und wirkt so gegen die Richtung der Diffusion. Dadurch wird Zellulose zu einem wertvollen Feuchtepuffer, besonders wenn eine Austrocknung des Bauteils nur raumseitig möglich ist, wie beispielsweise bei unbelüfteten Flachdächern, Innendämmungen oder Sanierungen. ISOCELL-Zellulosedämmung schimmelt selbst nicht und schützt auch noch angrenzende Bauteile.
Von Natur aus gut zur Umwelt
Eine Zeitung z.B. benötigt viel weniger Energie um ein Dämmstoff zu werden, als andere Rohstoffe. Als solcher ist sie Teil eines faszinierenden, natürlichen Kreislaufs, der mit jeder Metamorphose ein neues eigenständiges Produkt hervorbringt.
Im Vergleich zu anderen Dämmstoffen ist der Primärenergieeinsatz deutlich geringer. Er beträgt nur 30 % von Glaswolle, und nur 15% von Polystyrol. ISOCELL-Zellulosedämmung senkt Jahrzehntelang CO2-Emissionen und spart Heizkosten.
Und das Beste: wenn viele Baumaterialien zu einem Entsorgungsproblem werden, blüht Holzfaser/Zellulosedämmung wieder auf. Sie kann nämlich zu Pflanzendünger verarbeitet werden! Durch Verkohlung(Pyrolyse) entsteht ein Bodenhilfsstoff, den vor 7000 Jahren schon die indigenen Völker im Amazonasgebiet zu schätzen wussten.
Dieser Pflanzendünger wird mit Gülle ausgebracht und senkt dabei, nach neuesten Erkenntnissen, den unangenehmen Geruch bis zu 75%! …Und irgendwann wächst wieder ein Baum, und der Kreislauf schließt sich.
Rechenbeispiel
Jedes Bauprodukt benötigt unterschiedlich viel Energie in der Herstellung. Sind thermische Prozesse notwendig, wie beispielsweise bei Glaswolle, so steigt der Energiebedarf rasant und wird aufgrund der notwendigen Temperaturverhältnisse, häufig mit fossilen Brennstoffen gedeckt. Sobald die verwendete Energie nicht aus erneuerbaren Quellen stammt, entstehen klimawirksame Emissionen. Folglich werden bei der Produktion von jedem Bauprodukt unterschiedlich viele Treibhausgase emittiert. Bei der Produktion von Zellulose sind grundsätzlich keine energieintensiven Prozesse notwendig. Der entstehende Strombedarf, wie etwa zum Betreiben der Mühle, wird zu 100 % aus erneuerbaren Quellen gedeckt. Im Gegensatz zu anorganischen, ist in organischen Produkten Kohlenstoff gespeichert. Dieser Kohlenstoff wurde bei der Biomasseproduktion (Photosynthese) aus der Luft geholt. Aus diesem Grund ist es bei organischen Produkten möglich, dass im Produkt selbst mehr Kohlenstoff gespeichert ist, als in Form von CO2 bei der Herstellung ausgestoßen wurde. In diesem Fall entsteht ein negatives GWP(Treibhauspotential). Wird dieses Produkt in eine Konstruktion eingebaut, so ist das ursprüngliche CO2 aus der Luft nun in dieser gebunden und das Haus wird zum CO2–Speicher.
Irrtümer Schädlinge
Aus Unwissenheit wird oft vermutet, dass organische Dämmstoffe Schadinsekten oder andere Schädlinge anziehen. Dies ist definitiv nicht der Fall! Im Gegenteil meiden bestimmte Tiere, wie Marder usw., Zellulose sogar eher als Mineralwolle. Es müssen daher keine besonderen Vorkehrungen im Vergleich zu anderen Dämmstoffen getroffen werden.
Von Natur aus da
Zellulose- ein Produkt aus der Natur. Als Hauptbestandteil von Pflanzen und Bäumen dient sie der Stabilisierung der Zellwände. Zellulose ist die am häufigsten vorkommende organische Verbindung. Ohne Zellulose keine Bäume. Ohne Bäume kein Papier. Ohne Papier keine natürliche Wärmedämmung.
ISOCELL ist die natürliche Wärmedämmung aus Zellulosefasern, die durch Recycling von sauberem, sortenreinem Tageszeitungspapier entsteht.
Grob aufgefasert, mit mineralischen Salzen vermischt und in einer Mühle gemahlen wird ISOCELL-Zellulose verrottungssicher und brandbeständig. Die Produktion erfolgt unter Einhaltung strengster Qualitätskriterien.
Die best wood FIBRE Einblasdämmung wird meist aus entrindeten Hackschnitzeln (ggf. durch Zugabe von Abfallspänen) gewonnen. Durch anschließendes Dämpfen, Kochen und chemisches oder mechanisches Aufschließen werden Einzelfasern, Faserbündel und Faserbruchstücke gewonnen. Danach wird die Faser noch mit Ammoniumsulfat (naturplus-konform) versetzt. Dies dient der Brandbeständigkeit und wird so zur optimalen, fugenfreien Gefachdämmung für Dach und Holzrahmenbauweise.